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Steve`s Musikerleben.
Steve kommt 1964 zur Spencer Davis Group. Vorher hatte er in der Band seines Vater ab und zu mal mitgespielt. Hier wurde sein überdurchschnittliches musikalisches Talent entdeckt und auch durch Musikunterricht gefördert. Weiter spielte er dann in der Band seines Bruders Muff in der The Muffwoody Jazzband. Mit 16 ist er einer der jüngsten Musiker und Sänger Englands. Vor allem seine Stimme fällt auf, denn die ist für einen weißen Sänger so schwarz, daß Fans und Fachleute ihn für einen farbigen Sänger hielten. Man verglich ihn mit Bluesgrößen wie Ray Charles. Weiter begann er seine musikalischen Fähigkeiten zu zeigen auf dem Piano, Orgel und an der Gitarre. Große Hits wie Keep on running, Somebody help me, Gimme some Loving und I`m a man begründen seine Musikerlaufbahn. "Gimme some loving" war von Steve ganz alleine getextet und komponiert worden und erreichte sogar in den USA die Hitspitze. Trotzdem kam es zum Bruch.
Steve verläßt im Frühjahr 1967 unter großen Getöse mit seinem Bruder Muff die Gruppe und gründet seine eigene Band Traffic. Hier wollte und konnte er sich weiter musikalisch entfalten. Denn er wollte auch nicht mehr als Hitmaschine funktionieren und ständig tingeln. Er wollte sich weiterentwickeln in seinen musikalischen Vorstelllungen. Inzwischen hatte er sich mehr seinem Lieblingsinstrument der Hammondorgel zugewandt. Er fand mit diesem Instrument so richtig seine Möglichkeiten sich auszudrücken und seine musischen Vielfalt darzustellen. Natürlich erwarteten wieder die Fans und Fachleute Hits, wie es zu dieser Zeit üblich war. Sein Bruder wurde Produzent. Steve und Traffic brachten Paper Sun und Hole in my shoe heraus. Hier konnte Steve seine Vorstellung von einer neuen Musikrichtung und seine Weiterentwicklung positiv darstellen.
Mit Blind Faith 1969 setzte er zusammen mit Eric Clapton, den er schon aus Powerhouse-Zeiten und Cream her kannte, Ginger Baker von den legendären Cream und Rick Greck von Family seine Karriere fort. Begonnen hatte alles mit einer zwanglosen Jam-Session. Hier bekamen die Managements von Cream und Steve Wind davon und machten aus dieser Konstellation die erste Supergroup der Welt. Natürlich mußte auch wieder hier wieder ein Hit her, was mit Well alright und einem Superkonzert im Londoner Hydepark auch klappte. Eine große USA-Tour folgte, die mit Chaos und Randale begleitet wurde. Dies gefiel den vier Supermusikern überhaupt nicht und so löste sich diese Gruppe genauso schnell wieder auf, wie sie entstanden war. Auch war eine musikalische Entfaltung, vor allem im Sinne von Steve und Eric, nicht mehr möglich durch die massive Vermarktung. Aber es wurde wieder ein Meilenstein in der Rockmusikgeschichte. Steve hatte aber mal wieder gezeigt, daß Management und Plattenfirma ihn nicht mehr einengen konnten. Auch seine Vorstellungen von Musik änderten sich laufend. Er begann auch sich bei anderen Musikern und Bands als Sessionmusiker zu betätigen. Er war und ist immer offen für neue Stilrichtungen innerhalb des Rockmusik. Strömungen hat er aber nicht mitgemacht.
Die Ginger Bakers Airforce, eine 15 Mann Truppe bildete nach Blind Faith heraus, aber Steve war nur kurz dabei. Erfolgreich war das Konzert im Januar 1970 in der Londoner Royal Albert Hall, welches auf einem Doppel-Album veröffentlicht wurde. Nach dem Steve, Rick Grech und Jim Capaldi sich wieder der Reformierung der Traffic zuwandten, war von der Airforce nicht mehr viel zu hören.
Mit Eric Clapton und Jim Capaldi verband Steve eine sehr gute Freundschaft. 1973 startete Eric Clapton sein von Pete Townshend ( The Who) organisiertes Comeback im Januar mit zwei berühmten Konzerten wieder in der Londoner Royal Albert Hall. Auch hier von erschien ein erfolgreicher Mitschnitt.
Jim Capaldi, Mitstreiter aus Traffic-Zeiten und Freund von Steve, begann seine Solokarriere. Auf vielen seiner Soloalben hat Steve ihm musikalisch immer zur Seite gestanden, was bis in die heutige Zeit Bestand hat.
Vorher hatte er 1971 bis 1974 nochmal Traffic aufleben lassen mit veränderterteten Bandzusammenstellungen Hits in dem üblichen Sinne gab es nicht mehr, aber doch noch recht erfolgreiche Alben u. a.das Doppelabum Traffic in the Road.
Nun startete Steve seine
Solokarriere 1977. Steve`s erstes Soloalbum war nicht so erfolgreich, obwohl es wieder seine Entwicklung deutlich zeigte zum Multinstrumentalisten. Denn erste Versuche Alben komplett im Alleingang zu produzieren gab es schon zu Traffic-Zeiten. Etliche Songs verteilt über Traffic- und Soloalben sind dann auch zu finden. Auch dem technischen Fortschritt im Laufe der Rockmusik hat Steve sich nicht verschlossen. Zu seinem Lieblingsinstrument die Orgel kam dann auch mit der Zeit der Synthesizer hinzu, den er aber wie ein natürliches Instrumente einsetzte. Er fabrizierte damit keine Klangegebilde, die man nicht mehr identifizieren konnte, sondern bildete mit diesem Instrument z. B. Bläsersätze nach. Er setzte den Synthesizer da ein wo seine Hammondorgel nicht hinreichte. Ein gutes Beispiel hierzu sind die Hits Valerie, Higher Love und Roll with it und das gleichnamige Album. Die Hammondorgel ( übrigens eine Hammond B 3) begleitet ihn seit 1966 auf seinem musiklischen Weg. Er hat auf diesem Instrument eine so eigene Handschrift und Virtuosität entwickelt, daß man ihn daran erkennen kann. Dies und seine gesanglichen Fähigkeiten war und ist mit ein Grund, warum Steve im Laufe der vergangenen fast 40 Jahren immer wieder von anderen bekannten und unbekannten Rockbands und Musikern als Sessionmusiker oder auch als Produzent geholt wurde. Auch auf etlichen Live-Konzerten wie Stomuh Yamashtas GO 1976, ARMS 1983, TOMMY 1973 + 1989, WOODSTOCK II 1994 und PARTY AT THE PALACE 2002 war er beteiligt. Auch seine Beteiligungen bei divesen Studioproduktionen liest sich wie eine Who is Who der Musikbranche. Inwischen hat er eine eigene Plattenfirma, eine große Familie ( 3 Töchter und eine Sohn ) und er bekommt nun langsam auch die verdienten Auszeichnungen für sein langjährges Schaffen. Traffic wurde in Rock Hall Of Fame aufgenommen u. a. Weiter ist er auch wieder sehr aktiv live unterwegs und seine letzte CD zeigt seine ganze musikalische Bandbreite. Er hat mit folgenden Bands und Künstlern zusammengearbeitet u. a. :

Grateful Dead, Queen, The Who, Amazaing Blondel, Talk Talk, Mc Donald & Giles, Tina Turner, Jim Capaldi, Dave Mason, Joe Cocker, Jimi Hendrix, David Gilmour, Sandy Denny, Julie Covington, Carlos Santan, James Tayalor, Shirley Crow, Emmylou Harris, Chaka Khan, Stevie Wonder, Alvin Lee von Ten Years After, Shawn Philips, Lou Reed, Leon Russell, I Jah Man, Third World, Fania All Stars, Toots and the Maytals, Marianne Faithfull, Jeff Beck, Jimmy Page, Ronnie Lane, Curtis Mayfield, Gordon Jackson, Eddie Harris, Ruby Turner, Charlie Wattts, Andy FairWeather-Low, Bill Whyman, Kenny Jones, James Hooker, Chris Stainton, Simon Philips, Tony Hymes, Ray Cooper, Fernando Sounders, Muddy Waters, Howlin Wolf, Phil Collins, George Harrison, Billy Joel, John Martyn, Christine Mc Vie, Pierr Moerlin Gong, Stomuh Yamashta, Ali De Moela, Klaus Schulze, John Mayall, The Habit, Rachid Bahri, Anthony Reebob Kwakuh Baah, James Brown, Chic, Rodney Crowell, Viv Stanshall von Bonzo Dog do Dah band, Michael Gregory, Rosanne Cash, Jade Warrior, Etta James, Reg King, Alex Harvey, Luther Grosvenor, Junior Walker, Sutherland Bothers, Jools Holland, Rober palmer, Davy Spillane, Jess Roden & The Humans ,Paul Young, Paul Weller, Alan Merrill, Spooky tooth, Kathy Triccoli, Will Powers, Maggie Bell, B.B. King, Bo Diddley, Billy Preston, Charlie Wartts. Bil Whyman, Lou Rawls, Willie Weeks, Paul Shaffer, Richie Havens, Rod Stewart, MerryClayton, Eric Burdon, Carl Wayne von the Move, Elton John, Simon Philips, Billy Idol, Ozzir Osbourne, Paul Mc Cartney und diverse unbekannte gute Musiker.

2005 wird offentlich wieder was Neues von Steve bringen. Man muß halt abwarten. Es fing ja nun leider sehr schlecht an mit dem Tod von seinem langjährigen Freund und Kollegen Jim Capaldi. Jim verstarb am 28.01.05 in einem Londoner Krankenhaus an Magenkrebs im Kreis seiner Familie Ehefrau und zwei Töchter. Letztes Jahr hat er noch eine CD "Poor Boy Blue" herausgebracht im September. Also war er ja noch sehr aktiv. Steve ist diese Somer wieder auf Tour durch die Staaten. Es kommen langsam auch aus seiner Spencer Davis Group Zeit Live-CDs und DVD heraus. Das könnte das Jahr der DVDs bei Steve werden.
Steve wieder in Amerika auf Tour September + Oktober 2005. Die Live-DVD von der Spencer Davis Group gibt es jetzt zukaufen. Die Solo Live-DVD soll jetzt im Oktober herauskommen. Weiter wird es noch eine Live-DVD von 1994 mit derTraffic Formation geben. Die soll auch im selben Zeitraum herauskommen. Ich bin schon gespannt auf die DVDs. Die erwähnten DVDs sind nun schon seit Ende letzten Jahres auf dem Markt: "SoundStage" und "The Last Great Traffic Jam". Von Blind Faith -  1969  Londoner Hydepark soll im April eine Live DVD erscheinen. Steve war kurzfristig auf Montreux Jazzfestival zu Gast und geht wieder mal im Oktober auf Tour in Amerika. Als Sessionmusiker hat er auch mal wieder was gemacht mit Christina Aquilera neuster CD Back to Basics.
Steve sorgt im Moment für immer weitere Überraschungen. Vor allem die neue CD ist eine besondere. Die werde ich Mittweoch bestellen. Ausschnitt habe ich schon auf Amazon gehört. Es ist wirklich wieder schön, von ihm selber mal was Neues zuhören. Am 12. Mai wird er 60. Ein schönes stolzes rundes Alter verbunden mit  einer so tollen Karriere.
Es ist heute der 12.Mai 2008 und es sind 7 Videos über Steves Karrier bei Youtube aufgetaucht. Sie sind sehr schön und sehenswert.
Auch seine neue CD ist spitzenmäßig. Er spielt wirklich alles aus was er kann. Da zeigt sich doch wirklich was ein Vollblutmusiker ist.
Es ist Juli 2008. Steve wird nach Deutschland kommen zu einem einzigen Konzert am 9.Oktober nach Hamburg. Auch seine Tour mit Tom Petty scheint sehr gut zu laufen, was man so bei Youtube  etc beobachten kann. Pressemäßig schlagen alle richtige Purzelbäume über Steve.
Die Tour in Amerika mit Tom Petty ist jetzt zu Ende und war ziemlich erfolgreich. Jetzt folgen die Termine in Europa. 
Die Europa Tour läuft.  Man kann so ungefähr sagen ein Konzert pro Land. Steve war hier in Hamburg mit seiner Gruppe. Es war ein super Konzert.
Es folgen jetzt noch im November einige Termine. Dann geht es im Janur 2009 wieder in Amerika weiter. Er ist also doch recht fleissig. Aber er weiß es auch gut zu dosieren. Solche Mördertouren wie früher macht er nicht mehr. Wenn dann gibt es immer Tage der Ruhe dazwischen. So laugt er sich nicht aus und das zeigt sich in der Qualität einer Livemusik.
Charlottes Fanleben

1964 hatte ich noch nicht viel Ahnung von Rock und Roll und der nachfolgenden Musikrichtungen. Ich hörte zwar Elvis, Jerry Lee Lewes, Bill Haley und Co. im Radio. Des gleiche galt auch für die Anfänge des britschen Beats mit den Beatles, Rollling Stones. Kinks etc. 1966 tat es mir erst der Hit The sun ain`t gonna shine anymore von The Walker Brothers an. Der Frontmann und Sänger Scott Engel wurde dann so mein richtiger Schwarm, aber nur für kurze Zeit. Zu dieser Zeit war ich in einem Internat. Trotzdem hatte ich in meiner Freizeit weiter die Gelegenheit im Radio die Hitparaden rauf und runter zu hören. Keep on running wurde dann auch sehr oft gespielt und ich war so fasziniert von der Gesangsstimme. Dann erfuhr ich den Namen der Band. Zu diesem Zeitpunkt kauft ich mir auch regelmäßig die Bravo und war dann doch sehr erstaunt, daß Steve ein weißer Engländer war. Jetzt begann der Kauf der Singles vom Taschengeld.

Nun wartete ich immer auf die neusten Hits von der Spencer Davis Group. 1967 war ich dann auch erst mal enttäuscht von dem Fortgang von Steve aus der Gruppe. Da er angekündigt hatte in der Presse, daß er eine eigene Gruppe bilden wollte, begann wieder die Warterei. Inzwischen wieder zu Hause bei Muttern, verbrachte ich wieder viel am Radio und hört inzwischen auch englische Sender, da hier schon viel früher was zu erfahren war. Paper sun und Hole in my shoe von Traffic waren für mich erst mal doch sehr befremdlich bis auf die Stimme von Steve, die mich nach wie vor anzog. Also sammelte ich wieder alles was ich nun von Traffic bekommen konnte an Zeitungsartikeln und Platten. Mein Taschengeld ging nur dafür drauf. Muttern konnte diese überhaupt nicht verstehen.

1969 war ich dann auch überrascht von Blind Faith. Es begann nun auch die Zeit, wo ich nun selber über Rock-, Blues- und Jazzmusik zu schreiben begann. Denn nun setzte ich immer weiter mit populärer Musik auseinander. Ich baute mir Kontakte Plattenfirmen u.s.w. auf. Es begann auch die Zeit der vielen Konzerte und Festivals. u. a. auch das 1. Rock und Blues Fetival in der Hamburger Ernt-Merk-Halle, was über drei Tage lief. Dort spielte alles was Rang und Namen hatte u. a. Uriah Heep, Black Sabbath, Alxis Korner, Savage Rose, Ten Years After. In weiteren Konzerten hatte ich auch das Vergnügen u. a. mit Deep Purple, Brain Auger & The Trinity mit Julie Driscoll und Udo Lindenberg. Weiter lernte ich natürlich auch eine unbekannte Hamburger Gruppen mit dem Namen Cornucopia. Hier versuchte ich mich als Managerin, aber scheiterte daran, weil ich noch nicht geschäftsfähig war, denn man wurde ja erst mit 21 Jahren volljährig. Auch der Versuch größere Veranstaltungen zu organisieren scheiterten aus dem gleichen Grund. Auch eine journalistische Karriere zu beginnen, scheiterte an der Verweigerung der Unterschrift meiner Mutter.

Natürlich war ich auch bei Traffic 1971, 73 und 74 hier in Hamburg. 1971 konnte ich mit Hilfe eines Freundes, der besser englisch konnte als ich, mit Steve ein kleines Interview (siehe unter Presse 1971) machen für ein kleines Stadtmagazin mit dem Namen Uptodate, für das ich ja regelmäßig Beträge wie Platten- und Konzertkritiken verfasste.

1973 und 1974 war Steve mit seinen Traffic anläßlich von Deutschlandtouren auch hier wieder in Hamburg jeweils in der Musikhalle. Jedes mal war ich von seinen Fähigkeiten und seiner Liveperformance begeistert. Nach dem Konzert 1973 hatte ich die Gelegenheit auf einer Party von der damaligen Plattenfirma Ariola ( in Vertretung für Islandrecords ) im Hamburger Club Riverboat auch noch Chris Wood mit Ehefrau Jeanett  und Jim Capaldi kurz kennen zu lernen. Dort habe ich erleben können wie unkompliziert sie sich bewegten.

1974 spielte Steve wieder mit Traffic in Hamburg und das war auch das Jahr des Auzugs aus dem Elternhaus und das ich Michael kennen lernte. Er war und ist ausgemachter Beatle-Fan. Wir stellten fest, daß unser Musikgeschmack doch recht gleich war. Durch meine freiberufliche Arbeit hatte ich mir auch eine recht große Plattensammlung angelegt. Da ich aber nun gerade ausgezogen war, mußte ich einen Teil mit der Zeit auflösen aus finanziellen Gründen. Nur die kleinen und großen Platten, bei denen Steve in irgendeiner Form mitgespielt hat, besitze ich immer noch und werde sie auch nicht hergeben. Da ich immer noch irgendwie mit der Musikszene verbunden war, traf ich die Gruppe Wind wieder. Die Gruppe hatte ich anläßlicher einer Plattenkonferenz ca 1970 bei Udo Lindenberg kennengelernt. In meiner Freizeit und mit Michael waren wir mit Wind innerhalb Hamburgs unterwegs. Michael hatte und hat dafür sehr viel Verständnis für mein Hobby Rockmusik. Michael hatte selbst einen Freund, Sven, der neben seinem Studium auch als Musiker unterwegs war. 1976 heirateten Michael und ich. Weiter machte ich meinen Führerschein. Mit meinem ersten Auto, einem Fiat 124, fuhr ich ständig mit Sven und seinem Kontrabass zu allen möglich Auftrittsorten. Das Instrument passt aber auch gerade in das Auto, aber die Zeiten waren trotzdem sehr witzig. Er spielte Kontrabass in diversen kleineren Lokalgruppen unter anderem auch in der Vorgängerband von Torfrock mit dem Namen Basia. Als Basia dann zu Torfrock wurde, stieg Sven aus, weil er es nicht so mit der neuen Stilrichtung hatte, die Klaus und Raimund unter Torfrock verfolgten. Als sie richtig bekannt waren, spielten sie in der Musikhalle und wir konnten Sie dort besuchen.
Trotzdem wartete ich immer geduldig auf irgendwelche Aktivitäten von Steve, Seine Alben, die dann und nach herauskamen und die TV-Auftritte hielten mich so weit auf dem Laufenden. 1983 im Congreßzentrum, 1997 in der Großen Freiheit 36 und 1998 beim Westport Jazz Festival habe ich Steve jedesmal wieder live gesehen. Bei den letzten beiden Konzerten habe ich dann meinem Mann mitgeschleppt. 1998 habe wir dann auch Torfrock im Landhaus Walter, einem bekannte Bluesclub hier in Hamburg, wieder getroffen. Die Stimmung von Konzerten zieht mich immer wieder magisch an. Nur jetzt kann ich mir wirklich nur noch selten dieses Vergnügen erlauben, also eben nur wenn Steve kommt. Daher habe ich die vergangenen Jahre auch große Konzerte wie z. B. Live Aid, Tribute To Freddy Mercury, Jubiläum Antlantic Records, Woodstock 1994 24 Stunden über Premiere, Party at the Palace, soweit sie in Deutschland übertragen wurden oder gezeigt wurden, gesammelt. Bei dem Woodstock 1994 freute ich mich natürlich auf Steve mit der kurzfristig refomierten Traffic. Vor allem hatte ich mir den Premiere Decoder erst 2 Tage voher besorgt. Aber ab und zu sehen wir uns auch einheimische Bands an wie z. B. die Hamburger Band
Brothers and Friends, die wir oft in der Fischauktionshalle gesehen haben.
Daher bin ich nun auch gespannt was Steve nun am 15. Juli im Hamburger Stadtpark spielen wird außer seinen Stücken von der neusten CD
About Time, die ich sehr schön finde. ( Kommentar dazu unter der Rubrik Alben ). 2004 fing dann auch gleich gut an. Steve kam wieder mit den Funk Brothers als Gastmusiker im Februar und im Juli wird er wieder in der Großen Freiheit 36 spielen. Ich hoffe Diesmal werde ich vielleicht wieder Kontakt zu ihm bekommen. Man muß mal abwarten. Berichten werde ich darüber.

2004 war für Michael und mich eine beschissenes Jahr. Michael ist an Krebs erkrankt und das unheilbar. Man versuchte aber trotzdem zu helfen. Damit fertig zu werden, ist nicht ganz einfach. Ein bißchen Trost war das Konzert von Steve im Juli in der gro0en Freiheit. Joachim und Christa aus Bremen waren auch wieder da. Dann mußte ich mein Geschäft aufgeben, denn ich muß mich jetzt um Michael kümmern und vieles erledigen, was er nicht mehr so machen kann.
Und nun die Todesnachricht von Jim Capaldi - auch wieder Krebs. Es ist eine Scheiß ( soory für dasx Wort )  Krankheit. Überall begegnet sie einem. Wahrscheinlich ist noch eine Freundin davon betroffen, was sich wohl im Laufe der Woche herausstellen wird. Es ist und bleibt eine Geißel der Menschheit. Da kann man nur froh sein, das es noch Menschen gibt, die einem mit ihrer Musik auch unter anderem etwas Halt geben können. Ich hoffe, ich kann mir bald die DVD von der SDG Live 1966 leisten mit Steve in seinen jungen Jahren.

Im Juli 2005 ist mein Mann verstorben. Meine Freundin Maggie war ca. 3 Monate vorher verstorben. Es war sehr schwer, obwohl ich es ja seit letztes Jahr wußte, daß es passieren wird. Trotzdem werde ich nicht den Mut verlieren und lernen wieder zu leben, denn Michael, mein Mann, hatte es immer zu Lebzeiten gesagt, daß ich nicht soviel trauern soll. Es gibt auch eine neue kleinere Wohnung für mich und mein Kätzchen Speedy. Die SDG-Live-DVD habe ich mir besorgt. Es kommen noch zwei weitere Live-DVDs, die ich mir auch holen werde. SoundStage habe ich auch schon. Die DVD von Traffic 1994 und die neue DVD von Blind Faith, die demnächsr kommt, muß ich mir noch besorgen.
Nun ist auch meine letztes Kätzchen Speedy nach schwerer Krankheit Ende Juli von mir gegangen. Ich werde in ein paar Woche, wenn ich ihre Bilder wieder ansehen kann, eine kleine Seite nur über unsere vielmehr meine Katzen hier unterbringen hinter der Hobbyseite.
Ich muß mir erst mal die CD von Christina Aquilera besorgen. Sonst heißt es erst mal warten, was weiter von Steve kommt.

Es ist wieder viel passiert bei Steve. 2007 war er mit Eric Clapton beim Crossroads Guitar Festival, Auch  beim Tribute Konzert zu Ehren von Jim Capaldi war er mit dabei. Dieses Jahr im Februar hat Steve mit Eric drei Super-Konzerte im Madison Square Garden gespielt.  Jetzt ist Promotion für seine eben erschiene CD "Nine Lives" dran. Weiter geht er mit Tom Petty auf große USA Tour. Ob nun MySpace, Flickr, Youtube oder Last FM, überall tobt es in Sachen Steve Winwood.  Es hat sich ausgezahlt, daß er bei Columbia unterschrieben hat.

Habe heute am 02. Juli den Konzertermin gefunden im Netz. Das war schon eine riesige Überraschung. Weiter habe ich mal  bei einigen Suchmaschine gestöbert und erfreulicherweise festgestellt, daß meine Page an den vordersten Plätz gelistet ist. Weiter hat es nun endlich mal geklappt, daß nun auf der offiziellen Homepage von Steve auch ein Link eingetragen ist zu meiner Fansite. Es hat ja auch sehr lange gedauert. Aber nach dem Motto "Was lange währt wird gut", kann ich mich sehr darüber freuen. Ich will auch hoffen, daß ich es schaffe, daß diese Seite auch eine offizielle Fanseite wird.

Habe nun schon wieder die Biografie von Steve gelesen die 1990 erschienen ist. Ich hatte wieder das Gefühl das ich neues erfahren und aber sich auch vieles bestätigt hat. Vor allem wenn ich an das Video denke was bei Nine Lives dabei ist. Dort wird ja einiges gezeigt von Steves Farm und Gutshof und seinem eigenen Studio, was eher wie eine Bühne aussieht. Daher kann ich mir auch vorstellen, das er dort gerne arbeitet mit seinen Musikern. Diese Ungebundenheit von wegen Studiomietzeiten muß er nicht ertragen und drücken ihn auch nicht. Die Zeit rückt langsam näher zu dem Konzert. Meine bestellte Digikamera ist noch nicht da. Hoffentlich kommt sie noch rechtzeitig. Das Internet ist auch eine richtige Fundgrube. Habe so einiges entdeckt, was ich aber noch auswerten muß.

Es war ein Spitzenkonzert, wie man es von Steve gewohnt ist. Über 400 Fotos ausgewertet. Meine Eindrücke versuche ich hier zubeschreiben im Konzertbericht. Es kamen auch Erinnerung von 1971, 1973 und 1974 auf, wo er mit Traffic hier in der selben Halle gespielt hatte. Auch viele schöne Gespräche mit Gleichgesinnten habe ich geführt und auch einiges an Lob bekommen für meine Seite. Das macht mich richtig stolz. Selbst nach 35 Jahren noch mal ein Autogramm zu ergattern auf meiner Nine Live CD war einfach schön, obwohl Steve nicht viel Zeit hatte. Ich vermute, daß er auch schnellsten nach Haus wollte. Habe nachts und  vormittagas damit verbracht alles fertig zu machen und ins Netz zu stellen. Dafür daß ich eine neue Digikamera habe und nicht so dicht heran konnte mit dem fotografieren, habe ich doch einige Bilder machen können, die man zeigen kann. Natürlich kann ich mit Profifotografen nicht mit halten. Denn solche eine Ausrüstung wie Profis sie verwenden, kann ich mir nicht leisten, aber trotzdem sind mir einige Aufnahmen gelungen für meine Verhältnisse.

Bevor ich diese Site ins Netz gebracht habe, hatte ich schon mal eine komplette Biografie über Steve geschrieben und versucht bei Verlagen anzubieten, aber leider erfolglos. Nach einem Gespräch mit meine Boss und Kumpel/Freund Peter, dem ich die Biografie von Steve von Chris Welch gegeben hatte, kam von ihm die Frage, ob überhaupt eine Nachfolgebuch in Arbeit wäre. Ich sagte so weit ich weiß nicht. Das  bringt mich doch wieder auf die Idee an meiner Biografie weiter zuschreiben und es noch mal zu versuchen. vor allem ist es jetzt auch leichter, weil man vielmehr mit Mail machen kann. Ich muß  erst mal die Biografie weiter schreiben. Denn bei mir endete es ca. 1999 und bis 2008 ist doch wieder einiges passiert nicht nur bei Steve, sondern auch bei mir.

Peter meinste, dies wäre wirklich eine gute Sache. Ich sollte es wirklich versuchen erneut die Biografie anzubieten, wenn ich sie auf den neusten Stand gebracht habe. Vielleicht habe ich ja jetzt mehr Glück, vor allem jetzt im Zuge der fortgreschrittenen Technik alles mit Mailversand zu machen Ich sollte mich da auch nicht unbedingt meiner Tippfehlerteufllchen schämen, denn dafür gäbe es ja schließlich Lektoren bei den Verlagen. Trotzdem werde ich mir Mühe geben und soviel wie möglich ausmerzen.        

Steves Musik und Gesang hat und wird mich inmer in meinem Leben begleiten. Ob ich nun traurig, krank oder sonstige schwere Zeiten durchmachte, hat die Musik von Steve mich auch immer wieder ein bißchen aufgerichtet. 

Ich hoffe, daß Steve Winwood noch viele interessante schöne musikalische Sachen produziert.

Das war es erst mal zu zwei unterschiedlichen Leben Musiker und Fan mit einer Verbindung, nämlich der Musik. Dies ist auch der Grund für die Enstehung dieser Fansite für den deutschsprachigen Raum. Zur Entwicklung dieser Fansite kann man in den News einiges nachlesen.

JETZT ABER ERSTMAL VIEL SPASS BEIM STÖBERN

wünscht Euch Charlotte

   

ChO