5. Februar 2004 in Hamburg CCH 3 - Bericht und Bilder zum Konzert

Diesmal brauchte Steve nur ein paar Monate, um wieder nach Hamburg zu kommen. Diesmal kam er als Gast der legendären Funk Brothers Hausband des bekannten Motown-Labels. Wieder bekam ich die Unterstützung von JENS MEYER von www.pixevents.de, der mir die nachfolgenden Bilder zur Verfügung stellte. Wieder waren meine eigenen Bilder noch nicht so geworden,daß man sie hier vorzeigen kann. Aber es wird langsam besser. Daher noch mal an dieser Stelle lieben Dank an JENS und an MANFRED OTTO von www.ottp-photo.de, der das Photo von Steve auf der Titelseite der Fanpage beigetragen hat. Weiter unten werde ich einen Direktlink zu Mannfred Seite anbringen, da können noch mehr Bilder von diesem Konzert bewundert werden.

Von den Urmusikern der Funk Brothers waren mit dabei:

Bob Babbitt – Bass
Eddie Willis – Guitar
Jack Ashford - Vibes/Percussion
Joe Hunter - Piano/B3 organ
Joe Messina – Guitar
Uriel Jones – Drums
Carla Benson – Vocal & Backingvocals
Jonny Ingrim Vocal & Backingvocals

Die weiteren Musiker sind:

Michael Clark – backing vocals
Allen “Dr.Licks” Slutsky – guitar and musical director
Dee Papas – keyboards
Keith Benson – drums
Jay Davidson – keyboards, tenor sax
Meline Schreien - saxes
Gary Grimaldi – trombone
Steve Jankalsky - trumpet

 

Johnny Ingram Billy Preston Carla Benson
Johnny Ingrim Billy Preston Carla Benson

Bob Babitt

Jack Ashford

Joe Messina

  Bob Babitt

Jack Ashford

Joe Messina

Stefan Gwildis

Joe Hunter

SW Portrait

Stefan Gwildis

Joe Hunter

Steve Winwood

Von hier aus geht es noch zu weiteren Bildern von Manfred Otto von www.otto-photo.de

Hier jetzt die komplette Hamburger Songliste.

1. Teil des Konzerts 2. Teil des Konzerts
Uptight (Everything's Alright) ( Jonny Ingrim )
Reach Out (I'll Be There) ( Jonny Ingrim )
My Baby Loves Me ( Carla Benson )
Heat Wave
( Carla Benson )
Pride & Joy
( Billy Preston)
Ain't Too Proud Too Beg (
Billy Preston )
Higher & Higher
( Billy Presteon )
Baby I Need Your Loving
( Carla Benson )
What Becomes Of The Broken Hearted
( Carla Benson )
It's A Shame
( Jonny Ingrim)
My Girl( Jonny Ingrim)
For once in my life ( Stefan Gwildis )
Papa was a Rolling Stone deutsche Version( Stefan Gwildis )
How Sweet It Is (To Be Loved By You) ( Steve Winwood )
Shotgun (
Steve Winwood )
The Grapevine (
Carla Benson )
Stop In The Name Of Love ( Carla Benson ) ( Subremes )
I Was Made To Love Her
( Johnny Ingrim )
When I`m Gone
( Carla Benson )
Needle In A Haystack
( Carla Benson )
Function At The Junction (
Steve Winwood)
What's Going On (
Steve Winwood) Marvin Gaye
Ain't No Mountain High Enough
(Schlußlied Cast )

Zugabe: I Know I'm Losing You ( Johnny Ingram )

Die Veteranen vom Motown-Label (Jack "Black Jack" Ashford, Bob Babbitt, Jonny Griffith, Joe Hunter, Uriel Jones, Joe Messina, Eddie "Chank" Willis ), zum Teil schon um die 70-er Jahre alt herum , beweisen absolutes Können an Ihren Instrumenten bei diesem fast dreieinhalstündigen Konzert. Sie vermittelten den absoluten Groove, so daß der Saal swingte und summte. Die Stimmung war einmalig. Die Motown-Kultband hatte nicht nur Ihre eigene Band auf 14 Mann aufgestockt mit jüngeren Musikern, sondern so namhafte Künstler wie Billy Preston ( als Ersatz für Isaac Hayes, der ursprünglich angekündigt war ), den Hamburger Stefan Gwildis und Steve Winwood , den Sänger mit der überhaupt schwärzesten Simme. mitgebracht..

Billy Preston u. a. bestens bekannt durch seine vielen Studioeinsätze bei den Beatles und bei diversen anderen bekannten Musikern und Bands als Organist. Er durfte dann auch gleich in der ersten Hälften der Show sein Können unter Beweis stellen mit drei Songs wie: „Pride & Joy“ und „Ain't Too Proud Too Beg“ und "Higher & Higher"die so mitreissend waren, das der Saal drohte vor Spannung kochte.

Selbst die Sängerin Caral Benson mit den Titeln wie: „My Baby Loves Me“ oder den Subremes Hit „Stop In The Name Of Love“ und Jonny Ingrim u. a. mit : „Reach Out I'll Be There“ „It's A Shame“, „My Girl“ schafften es mit Unterstützung vom weiblichen Publikum die Stimmung bis zum nächsten Act, dem Hamburger Stefan Gwildis, zu halten. Als zweiten Song brachte er die deutsche Übersetzung von „Papa Was A Rolling Stone“. Obwohl die Übersetzung wirklich gelungen ist, kam es irgendwie nicht so gut an, Warum, weshalb und wieso konnte man sich nicht erklären.

Weiter, nach einer Bandeinlage mit weiteren großen Motown Hits, kam dann die schwärzeste Stimme, die jemals ein Weißer vorzuweisen hat, auf die Bühne. Steve Winwood brachte dann voller Enthusiasmus erst mal zwei Stücke „How Sweet It Is (To Be Loved By You“ und Shotgun“  mit  Hammondorgelbegleitung  in einer  fetzigen, aber auch gefühlvollen Art zu Gehör. Erst dachte ich, das kann es nicht gewesen sein. Aber Jack Ashford holte Steve wieder auf die Bühne zurück und nun lief er zur Höchstform auf u. a. mit dem Marvin Gaye Titel „Whats Going On“. Dieser Song gilt nun wirklich als schwierig nach zu singen. Hätte man diesen Song mit geschlossenen Augen nur gehört, wäre man nie auf die Idee gekommen, dass hier ein Europäer am Mikrofon steht. Aber Steve bewieß hier wieder sein gesangliches Können und die Fähigkeit R & B, Soul oder Blues ohne weiteres interpretieren zu können. Natürlich war das Publikum außer Rand und Band zum Schluß, denn Steve Winwood war nun mal das Zugpferd für dieses Konzert. Man merkte, das sehr viele nur auf ihn gewartet hatten.

Auf dem Weg nach Hause, hörte ich denn auch Meinungen, das ganze Konzert wäre zu glatt runtergespielt worden.

Aber für mich und wohl auch für einen Großteil der Besucher wird es unvergeßliches Stück Musikgeschichte sein, denn erst mal werden solche Künstlerkonstellationen so schnell nicht wieder zusammen auftreten und zum anderen sollten irgendwelche Meckerer bedenken, daß die Musiker, die beteiligt waren, schon auf eine ansehnliche Praxis zurückblicken können.

Selbst von den Medien ( Print und TV) her, gab es daher auch vorwiegend gute Meinungen.

Das Hamburger Konzert wurde am 05.04.04 um 21 Uhr von NDR 2 Hörfunk gesendet mit folgenden Titeln:

01. Uptight
02. Reach Out I’ll Be There
03. Ain’t Too Proud To Beg ( Billy Preston voc & organ )
04. Your Love Is Lifting Me Higher And Higher   ( Billy Preston voc & organ )
05. What Becomes O Te Bokenhearted
06. Papa will hier nicht mehr wohn’(Papa Was A Rolling Stone) ( Stefan Gwildis voc )
07. How Sweet Ist Is  ( Steve Winwood  voc & organ )
08. Shotgun   ( Steve Winwood  voc & organ )
09. What’s Going On  ( Steve Winwood  voc )
10. I Heard It Through The Grapevine
11. I Was Made To Love Her
12. Ain’t No Mountain High Enough
13. I’m Losing You


Dieser Mittschnitt war von einer hervorragenden Qualität und auch die passenden Zwischansagen wurden dringelassen. Dies ist eine sehr schöne akustische Erinnerung an dieses Konzert. Vielen Dank lieber NDR für dieses Stück erstklassige Motown-Dokumentation.

Ob es noch eine TV Aufzeichnung gibt bleibt abzuwarten.

 

   

ChO